Sacherschließung

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Im Unterschied zur Formalerschließung wird ein Werk durch die Sacherschließung inhaltlich erschlossen, d.h. sie bezieht sich auf den behandelten Gegenstand und die Art, in der dieser Gegenstand behandelt wird.

Ziel der Sacherschließung ist es, Literatursuchenden im Katalog zusätzliche Sucheinstiege nach bestimmten Themen zu bieten. Der Erschließer muss sich dazu zunächst einen Überblick verschaffen, welche Gegenstände im vorliegenden, zu katalogisierenden Werk behandelt werden. Anschließend muss der ermittelte Inhalt in den Katalog eingebracht werden. Vor Einführung des OPAC wurde die Sacherschließung in einem eigenen Sachkatalog festgehalten.

Synonym für Sacherschließung wird - vor allem im Dokumentationswesen - auch der Begriff Inhaltserschließung verwendet.

Wesentliche Methoden um ein Werk inhaltlich zu erschließen (d.h. zu verzeichnen) sind die klassifikatorische Sacherschließung und die verbale Sacherschließung.

Verbale Sacherschließung

Die verbale Sacherschließung erfolgt zum Einen in Form von natürlichsprachigen Begriffen, die entweder aus dem Dokument selbst stammen (Stichwörter) oder vom Katalogisierer für das Werk vergeben werden (Schlagwörter).

siehe Hauptartikel: verbale Sacherschließung

Klassifikatorische Sacherschließung

Zum Anderen kann der Inhalt eines Werkes auch durch Einordnung in ein hierarchisch gegliedertes System, eine Klassifikation, erfolgen (klassifikatorische Sacherschließung).

siehe Hauptartikel: klassifikatorische Sacherschließung

Verfahren der Sacherschließung im Überblick

Inhaltserschließung.PNG


Zu den einzelnen Verfahren siehe Hauptartikel: