Münchner Katalogordnung

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Die Münchner Katalogordnung (MKO) ist ein bibliothekarisches Regelwerk.

Als Konsequenz des auch in Folge der Säkularisation enorm und in sehr kurzer Zeit anwachsenden Bestandes wurde an der Münchner Hofbibliothek um 1820 mit den Münchener Katalogisierungsregeln das erste deutsche Regelwerk zur Katalogisierung entwickelt. Diese Standardisierung machte es möglich, die Erfassung der Bestände auf eine größere Zahl angelernter Mitarbeiter zu verteilen. Sie wirkten prägend auf die Breslauer Katalogisierungsregeln, die wiederum starken Einfluss auf die Preußischen Instruktionen hatten.

Weblinks

Literatur

  • Jochum, Uwe: Kleine Bibliotheksgeschichte. 3., verbesserte und erweiterte Auflage. Stuttgart: Reclam 2007, S. 119 f.